Bindung in Bildung erfahren

(Foto: Ev. Bildungslandschaft)

Neustadt – Bildung und der Glaube an Gott braucht Bindung. Bindung zu sich, zu anderen Menschen und zu Gott. Bei dem ersten Netzwerktreffen des Projekts „Aufbau einer Evangelischen Bildungslandschaft“ haben die rund 25 beruflichen und ehrenamtlichen Teilnehmenden die Frage nach der Bindung diskutiert.

„Wir möchten, dass evangelische Bildung nahe bei den Menschen ist, um die Gemeinschaft zu leben. Dafür müssen sich die Menschen vor Ort kennen. Es wäre schön, wenn beispielsweise eine Religionslehrerin auf kurzem Weg eine Idee oder sogar ein Projekt mit dem Kindergottesdienst-Team gestalten kann“, sagt die Projektkoordinatorin Wiebke Nolte.

Am Dienstag, den 27. August 2019 konnten sich Mitarbeitende aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Haus der Kirche an Liebfrauen in Neustadt kennenlernen und austauschen. Schnell wurde deutlich, wie viel Potenzial in den vorhandenen Gruppen und Arbeitsbereichen steckt. Viele unterschiedliche Menschen werden von sich ähnelnden Fragen bewegt.

Zu Beginn der Veranstaltung verband Pastorin Lissy Weidner in einem Impulsreferat anschaulich pädagogisch-theologische Theorie mit Praxisbeispielen. Im Anschluss konnte Christine Koch-Brinkmann, Leiterin der ev. Lebensberatung, in einem Workshop das psychologische Thema der Bindungstheorie vertiefen.

Ein zweiter Workshop bot Raum für einen anregenden Ideenaustausch, Verabredungen zu Netzwerken, gemeinsamen Aktionen und gegenseitiger Unterstützung im Arbeitsalltag wurden getroffen.

Alle Teilnehmenden waren sich darin einig, wie gewinnbringend es ist, dass sich haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende aus den Kitas, den Kirchengemeinden und Schulen kennengelernt haben. Aus dem ersten Netzwerktreffen sind einige Ideen und Anregungen entstanden, sodass das Projektteam der Evangelischen Bildungslandschaft gespannt ist, wie diese umgesetzt werden können.

NCN/kk