
Neustadt – Unwetter im Neustädter Land: Am Montagabend arbeiteten Feuerwehren in Neustadt a. Rbge. mehr als 20 Einsatzstellen nach Starkregen ab.
Unwetter im Neustädter Land
Ein schweres Unwetter hat am Montagabend das Neustädter Land getroffen. Starkregen und Sturmböen lösten mehr als 20 Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren aus. Rund 80 Einsatzkräfte waren bis nach Mitternacht mit Schadensbeseitigung beschäftigt.
Kurz gefasst
- Am Montagabend sorgten Starkregen und Sturm im Neustädter Land für zahlreiche Feuerwehreinsätze.
- Mehr als 20 Einsatzstellen wurden von rund 80 Kräften abgearbeitet.
- Besonders betroffen waren Nöpke, Helstorf, Scharnhorst und weitere Ortsteile.
Erste Einsätze in Nöpke und Helstorf
Den ersten Alarm erhielt die Ortsfeuerwehr Nöpke gegen 21:15 Uhr. Auf der Kreisstraße 301 zwischen Nöpke und Wenden war ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt und hatte die Straße vollständig blockiert. Die Feuerwehr räumte das Hindernis beiseite und gab die Strecke wieder frei.
Nur 15 Minuten später rückte die Ortsfeuerwehr Helstorf zum Moltkeweg aus. Dort war nach dem Starkregen Wasser in ein Wohnhaus und in den Keller gelaufen.
Wenig später meldete sich der nächste Einsatzort: Im Ortsteil Scharnhorst stand der Keller eines Mehrfamilienhauses unter Wasser. Diese Lage übernahm die Ortsfeuerwehr Basse.
Weitere Hilfe im Neustädter Land
Auch aus dem Bereich Helstorf gingen bei der Regionsleitstelle weitere Notrufe ein. Weil die Zahl der Einsätze schnell stieg, wurde die Ortsfeuerwehr Mandelsloh/Welze nachalarmiert.
Gegen 22:00 Uhr kam zusätzlich die Einsatzleitung Ort zum Einsatz. Sie koordinierte die Lagen im Neustädter Land und sorgte dafür, dass die vielen Einsatzstellen geordnet abgearbeitet wurden.
Im weiteren Verlauf des Abends wurden außerdem die Ortsfeuerwehren Vesbeck, Büren und Wulfelade nachalarmiert. Anwohner meldeten weitere Schadensstellen direkt an die Einsatzkräfte vor Ort, die diese sofort in die Planung aufnahmen.
Mehr als 20 Einsatzstellen bis nach Mitternacht
Das Spektrum reichte von vollgelaufenen Kellern über überflutete Straßen bis hin zu umgestürzten Bäumen. Gegen 00:45 Uhr lagen der Regionsleitstelle keine weiteren Meldungen aus dem Neustädter Land mehr vor.
Danach beendete die Einsatzleitung Ort ihren Einsatz. Die weitere Koordinierung der noch laufenden Lagen übernahm der Bereichs-ELW als Schnittstelle zwischen der Einsatzleitung Ort und den Einsatzleitern vor Ort. Trotz der hohen Zahl an Einsätzen blieb das Neustädter Land von größeren Schäden verschont.
Was die Lage für die Betroffenen bedeutete
Für viele Anwohner bedeutete das Unwetter nasse Keller, blockierte Wege und eingeschränkte Erreichbarkeit. Besonders dort, wo Wasser in Gebäude eindrang, war schnelle Hilfe gefragt, um weitere Schäden zu verhindern.
Dass die Feuerwehren über Stunden im Einsatz waren, zeigt, wie schnell sich die Lage im Neustädter Land entwickelt hatte. Durch das koordinierte Vorgehen konnten die Einsatzstellen dennoch zügig abgearbeitet werden.
Stimmen aus dem Einsatz
Das Pressesprecherteam der Feuerwehr berichtete, dass sich die Lage im Neustädter Land trotz der Vielzahl an Einsätzen noch beherrschen ließ und man im Vergleich zu anderen Teilen der Region Hannover noch vergleichsweise glimpflich davon gekommen wäre.
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