Starke Frauen: Kunstverein und Hölty-Gymnasium präsentieren beeindruckende Ausstellung

Starke Frauen: Kunstverein und Hölty-Gymnasium präsentieren beeindruckende Ausstellung in der Stadtkirche bis 21. Februar 2026
Das Plakat zur Ausstellung zeigt ein malerisches Porträt der bekannten mexikanischen Malerin Frida Kahlo. Foto: Kunstverein

Neustadt – Starke Frauen Kunstverein und Hölty-Gymnasium präsentieren beeindruckende Ausstellung in der Stadtkirche bis 21. Februar 2026.

Einblick in die Ausstellung „Starke Frauen“

Bis zum 21. Februar 2026 sind in der Stadtkirche Wunstorf die Werke der Ausstellung „Starke Frauen“ zu sehen. Die feierliche Eröffnung findet am Sonntag, den 18. Januar 2026, um 17 Uhr statt.

Gemeinsames Projekt von Kunstverein und Hölty-Gymnasium

Das Forum Stadtkirche hat in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein und dem Hölty-Gymnasium Wunstorf ein Ausstellungsprogramm ins Leben gerufen. Unter dem Thema „Starke Frauen“ haben Schülerinnen und Schüler des Hölty-Gymnasiums unter Anleitung von Kunstlehrerin Katja Ippisch im Rahmen eines kreativen Prozesses beeindruckende Bilder geschaffen. Ursprünglich war eine Ausstellung zu diesem Thema für die Nacht der Kultur im Juni 2025 geplant, die jedoch aus organisatorischen Gründen nicht stattfinden konnte. Nun werden die Kunstwerke bis zum 21. Februar 2026 in der Stadtkirche präsentiert.

Porträts berühmter Frauen

Im Rahmen des Themenbereichs „Menschendarstellung“ wählten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse selbstständig weibliche Persönlichkeiten aus, um ihnen durch malerische oder collagierte Porträts ihren Respekt zu zollen. Zur Inspiration standen mehrere Bücher in der Schulbibliothek zur Verfügung, darunter „Power women – geniale Ideen mutiger Frauen“. Die Schülerinnen und Schüler entschieden sich für bekannte Frauen aus Film, Wissenschaft, Musik, Bildender Kunst, Literatur und Geschichte sowie für weniger bekannte Persönlichkeiten, die sie für bildwürdig hielten.

Vielfältige künstlerische Hommagen

Die Auswahl reicht von bekannten Namen wie Anne Frank, Frida Kahlo, Sophie Scholl, Astrid Lindgren mit ihrer Heldin Pippi Langstrumpf bis hin zu Mildred Harnack, einer amerikanischen Literaturwissenschaftlerin, die im Zweiten Weltkrieg eine Schlüsselrolle im Widerstand spielte und 1943 auf Befehl Adolf Hitlers hingerichtet wurde.

Technik und Ausdruck

Für die Porträts dienten Schwarz-Weiß-Abbildungen der gewählten Persönlichkeiten als Vorlage. Diese wurden mit Bleistift bearbeitet, um verschiedene Graunuancen zu schaffen und die Vorlage zu vereinfachen. Die entstandene Tontrennung wurde anschließend mit Farbe bearbeitet oder auf ein Blankoblatt übertragen. Trotz der Vereinfachung der Gesichtspartien entstanden ausdrucksstarke, plastische Versionen, die die wesentlichen Gesichtszüge der Porträtierten erkennen lassen.

Einladung zur Ausstellung „Starke Frauen“

Das Plakat zur Ausstellung zeigt ein malerisches Porträt der mexikanischen Malerin Frida Kahlo, die als Ikone der Selbstbestimmung gilt. Kahlo, die durch eine Kinderlähmung und einen schweren Busunfall gezeichnet war, entwickelte eine eigene künstlerische Bildsprache, um ihr Leiden zu verarbeiten. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, und die Veranstalter freuen sich über Spenden. Die Ausstellung kann außerhalb der regulären Öffnungszeiten der Stadtkirche sowie im Rahmen weiterer Veranstaltungen bis zum 21. Februar 2026 besucht werden.

NCN/rw – Starke Frauen Kunstverein und Hölty-Gymnasium