Betreten zugefrorener Gewässer lebensgefährlich, besondere Gefahren durch das Hochwasser

Betreten zugefrorener Gewässer lebensgefährlich, besondere Gefahren durch das Hochwasser
Betreten zugefrorener Gewässer lebensgefährlich, besondere Gefahren durch das Hochwasser - Foto Themenfoto Pixabay

Hannover Region – Betreten zugefrorener Gewässer lebensgefährlich, besondere Gefahren durch das Hochwasser

Die Stadtverwaltungen warnen vor dem Betreten zugefrorener Gewässer wie Teiche und Seen in der Region Hannover. Wer gegen bestehende Verbote verstößt, begibt sich in Lebensgefahr. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass bei einem Einbrechen in das Eis der menschliche Körper in dem sehr kalten Wasser extrem schnell auskühlt, der Betroffene in wenigen Minuten bewegungsunfähig wird und ein Ertrinken droht. Erwachsene werden gebeten, Kinder auf die Gefahren und das Verbot aufmerksam zu machen.

So ist die Eisfläche auf dem Maschsee derzeit noch viel zu dünn und nicht tragfähig. Erst bei einer durchgehenden Stärke der tragfähigen Eisschicht von mindestens 13 Zentimetern könnte das Eis auf dem Maschsee zum Betreten freigegeben werden, was durch das Hissen der rot-weißen Stadtflagge (mit Stadtwappen) am Nord- und Südufer signalisiert würde. Eisflächen anderer Gewässer gibt die Landeshauptstadt grundsätzlich nicht frei.

Warnung gilt auch für die derzeit überfluteten und gefrorenen Eisflächen

Wer sich auf zugefrorene überflutete Wasserflächen begibt, setzt sich besonderen Gefahren aus. Unter dem Eis kann sich bereits ein Hohlraum durch sinkende Wasserstände gebildet haben, so dass hier das Eis besonders schnell bricht.

Zudem besteht die Gefahr bei Fließgewässern wie der Leine, dass man – einmal eingebrochen – sogleich von der Strömung mitgetragen wird und in tieferes Wasser abtreibt. Bei den aktuellen Minusgraden führen Erfrierungen ggf. schneller zum Ertrinken, als Rettung eintreffen kann. In Hochwassergebieten ist somit besondere Vorsicht geboten. Denn das Betreten zugefrorener Gewässer ist lebensgefährlich.

NCN/rw