Balneon muss aufgrund der Corona-Pandemie Bade- und Saunabetrieb erneut pausieren

Der Eingangsbereich des Balneons./ Foto: Stadt Neustadt

Neustadt – Gemäß der neuen Verordnung pausiert das Balneon den Bade- und Saunabetrieb ab dem kommenden Montag. Somit ist kein Schwimmen oder Saunieren im November möglich.

„Wir bedauern sehr, den Bade- und Saunabetrieb erneut aussetzen zu müssen. Für viele war ein Sprung ins Wasser oder das Entspannen in der Sauna trotz aller Auflagen während der Corona-Pandemie eine willkommene Abwechslung“, kommentiert Unternehmenssprecher Steffen Schlakat. „Wir prüfen jetzt, wie wir die Betriebspause nutzen können, um Wartungsarbeiten vorzuziehen oder unser Angebot zu verbessern.

Außerdem greifen Energiesparmaßnahmen. Wir fahren das Bad dort wo es geht sozusagen in einen Winterschlaf“, erläutert Schlakat weiter. Dabei würde zum Beispiel die Betriebstemperatur gesenkt und je nach Dauer auch Wasser aus den Becken gelassen. „Trotzdem freuen wir uns schon, bald wieder für unsere Gäste öffnen zu können und hoffen natürlich, dass uns unsere Kund*innen wie bisher auch dieses Mal treu bleiben“, ergänzt Geschäftsführer Dieter Lindauer. „Den Bau unserer Saunaerweiterung werden wir wie geplant fortsetzen“, so Lindauer weiter.

 

Auch während des letzten Lockdowns wurde die Zeit für Reinigungs- und Instandhaltungsmaßnahmen genutzt. Nach Wiederaufnahme des Bade- und Saunabetriebs im Sommer konnten dann Helfer*innen an vorderster Front der Corona-Pandemie das Bad kostenlos und die Sauna zu einem stark ermäßigten Preis nutzen.

„Unsere Danke-Ticket-Aktion läuft zwar am 31. Oktober aus, unser tiefster Dank und Respekt gilt aber weiterhin den unzähligen Engagierten, die dabei helfen, die Corona-Pandemie zu bewältigen. Wir freuen uns, dass viele unser Angebot in Anspruch genommen haben“, so Schlakat.

 

Obwohl das Balneon lange Zeit während der Corona-Pandemie öffnen durfte, war dies allerdings nur unter strengen Auflagen möglich. So konnten in das Bad maximal 150 Personen und in die Sauna maximal 35 Personen zeitgleich eingelassen werden. Es gab Begrenzungen bei der Beckenbelegung sowie starke Einschränkungen im Vereinsbetrieb.

So konnten zum Beispiel statt wie im rekordverdächtig heißen Juli 2018 mit knapp 22.000 Badegästen in diesem Jahr nur rund 4.200 Gäste begrüßt werden. Im August 2020 immerhin rund 6.500 Gäste statt rund 18.000 im August 2019.

NCN/ds