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Neustadt an der Waldnaab
Mittwoch, 25. März 2026
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Beliebte Radwegverbindung wird ausgebaut – doch zunächst wird gesperrt

Beliebte Radwegverbindung wird ausgebaut: Zuvor jedoch 6 Monate Sperrung, am 30. März geht's los. Alle Infos im Artikel
Beliebte Radwegverbindung wird ausgebaut – doch zunächst wird gesperrt. Foto: Symbolfoto

Neustadt – Beliebte Radwegverbindung wird ausgebaut: Zuvor jedoch 6 Monate Sperrung, am 30. März geht’s los. Alle Infos im Artikel.

Mehr Platz auf dem Weg an der Leine

Der Weg entlang der Leine in der Verlängerung der Apfelallee ist bei Radfahrern seit Jahren beliebt. Jetzt soll die Verbindung zwischen dem Ende der Straße Apfelallee in Neustadt und dem Jüdischen Friedhof am Weenser Damm ausgebaut werden – ein Wunsch, der in Workshops zum innerstädtischen Radverkehrskonzept immer wieder genannt wurde.

Was sich am Radweg konkret ändert

Bislang gilt die Strecke als zu schmal und uneben – und entspricht damit vielen Anforderungen im Alltag nicht. Geplant ist, den Abschnitt auf zwei Meter Breite herzurichten, in Pflasterbauweise und mit wassergebundener Decke. Damit soll der Weg künftig komfortabler und sicherer nutzbar sein, nicht nur für Alltagsradfahrer, sondern auch für den Freizeitradverkehr.

Zusätzlich soll der ausgebaute Abschnitt die Qualität der Verbindung entlang der Leine steigern, weil mehrere Routen darüber geführt werden: der Radfernweg „Leine-Heide-Radweg“, die Route „Kirchen und Klöster“ sowie die „Regionsroute 7“.

Baustart am Montag, 30. März – Umleitungen im Überblick

Die Arbeiten sollen am Montag, 30. März, beginnen und voraussichtlich sechs Monate dauern. In dieser Zeit ist der Weg nicht befahrbar.

Zwischen Neustadt und Bordenau stehen zwei Alternativen zur Verfügung:

  • Radweg entlang der Bundesstraße 6 bis zum Dammkrug
  • Über die Straße Im Sanders-Hoope (Kreisstraße 335) bis zur Einmündung in die Straße Weenser Damm, danach auf den Waldweg Richtung Bordenau

Naturschutz im FFH-Gebiet: Kontrolle und Ausgleich

Weil der Bereich in einem sensiblen Fauna-Flora-Habitat-Gebiet liegt, gab es vorab eine Verträglichkeitsprüfung. Außerdem wurde ein „Landschaftspflegerischer Begleitplan“ erstellt. Vorgesehen sind eine umweltbiologische Bauüberwachung sowie Ausgleichsmaßnahmen – darunter das Anbringen von Vogelnist- und Fledermauskästen und zusätzliche Pflanzungen.

Kosten: 830.000 Euro – Bund trägt den Löwenanteil

Die Planungs- und Baukosten liegen bei gut 830.000 Euro. 90 Prozent übernimmt der Bund über das „Sonderprogramm Stadt und Land“ zur Förderung des Ausbaus der Radverkehrsinfrastruktur. Rund 85.000 Euro zahlt die Stadt Neustadt.

NCN/rw – Beliebte Radwegverbindung wird ausgebaut